Fondation Beyeler

 
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Samstag, 26. Juni 2010

Auf den Spuren von Matisse an der Côte d’Azur: Forschungsreise nach Vence und Nizza


 
In den Bergen bei Vence befindet sich neben der Kapelle der Dominikanerinnen von Vence, in der Bildmitte mit blaugezacktem Dach, ein kurzes Stück die Strasse hinab die Villa "Le Rêve", in der Matisse von 1943-48 lebte.
 
Von 1948-1951 widmet sich Matisse fast ausschliesslich der Kapelle der Dominikanerinnen von Vence, die er als sein Meisterwerk bezeichnete. Er entwarf nicht nur die Glasfenster und bemalten Wandkacheln im Inneren, sondern auch das Gebäude selbst.
 
Von 1948-1951 widmet sich Matisse fast ausschliesslich der Kapelle der Dominikanerinnen von Vence, die er als sein Meisterwerk bezeichnete. Er entwarf nicht nur die Glasfenster und bemalten Wandkacheln im Inneren, sondern auch das Gebäude selbst.
 
Ein kurzes Stück die „Avenue de Henri Matisse“ herunter liegt die Villa „Le Rêve“, in der Matisse von 1943-48 lebte. Hier entstanden neben seinen letzten Gemälden der „Interieurs“ die Entwürfe für „Jazz“, die am Beginn der papiers découpés stehen.
 
Am Wegesrand neben der Villa „Le Rêve“ Akanthuspflanzen, die Matisse zu seinem Werk „Acanthes“ inspiriert haben.
 
Das ehemalige „Hôtel Régina“ in Cimiez oberhalb Nizzas, in dem Matisse mit Unterbrechungen seit 1938 bis zu seinem Tod 1954 lebte und in dem „Acanthes“ entstand.
 
Im Musée Matisse in Nizza, das eine umfangreiche Sammlung aus allen Schaffensperioden besitzt, konnten wichtige Vergleichswerke wie beispielsweise „Nu bleu IV“ genauer untersucht werden. Diese Werke wurden im Hinblick auf die verwendeten Materialien und die Technik dokumentiert und mit „Acanthes“ verglichen.