Fondation Beyeler

 
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Freitag, 1. Juni 2012

Ziele des Kunstversicherers

Ziele des Kunstversicherers

 

• Das gemeinsame Interesse von Besitzer und Versicherer ist, Kulturgüter zu erforschen, dem Publikum zugänglich zu machen und für künftige Generationen zu erhalten.
Objekte in einem guten Zustand zu erhalten, gehört zur Kunst des Versicherns. Es reduziert die Anfälligkeit für Schäden.

• Kunstwerke sollen aus kulturellen Gründen möglichst häufig ausgestellt  werden. Je mehr aber ein Kunstwerk gezeigt wird, desto stärkeren äusseren Einflüssen und Gefahren ist es ausgesetzt: Abrieb, Stösse, klimatische Einflüsse, Transporte sowie das Auf- und Abhängen. Alle diese Einflüsse sind sehr komplex aber versicherbar. Dabei ist es jedoch äussert wichtig, dass das Werk in sich gesichert, sprich restauriert und konserviert, ist.

• Das Ziel, eine optimale ästhetische und das Werk schützende Präsentation zu gewährleisten.


Restaurierung im Schadensfall

• Im Schadensfall hilft eine gute Restaurierung die Wertminderungen zu begrenzen, für die eine Versicherung allenfalls grosse Summen aufwenden muss.

• Schäden sind in der Regel restaurierbar, bleiben aber – zumindest unter ultraviolettem Licht – sichtbar. Die Versicherung trägt die Restaurierungskosten, welche sich meist in Grenzen halten. Zudem erstattet die Versicherung die Wertminderung, die durch den Schaden entsteht. In der Folge verändern sich auch die Versicherungssummen ganz erheblich.

• Museen, Sammler und Stiftungen möchten bei einem Schaden nicht bloss den pekuniären Wert ersetzt haben, denn damit ist das Werk noch nicht wieder intakt. Ein Objekt soll wieder zeigbar und in sich sicher gemacht werden. Daher ist es wichtig, dass der Versicherer spezifische Restaurierungsformen kennt.